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Die Euro-Zone ist ganz vorne – beim Fußball

EZB sieht Anzeichen für finanzielle Besserung

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Frankfurt am Main (AFP/ND). In der Euro-Zone gibt es nach Ansicht der Europäischen Zentralbank (EZB) Anzeichen für ein Ende des Vertrauensverlustes in die Staatsfinanzen einzelner Mitgliedsländer. Die Notwendigkeit für die EZB, Anleihen finanzschwacher Euro-Staaten aufzukaufen, »scheint sich schrittweise verringert« zu haben, sagte EZB-Chef Jean-Claude Trichet am Donnerstag.

Die Zentralbank hatte vor einigen Wochen ein Programm zum Ankauf von Staatsanleihen von Ländern der Euro-Zone aufgelegt, um die Spekulation gegen Staaten mit Haushaltsproblemen wie Griechenland, Spanien oder Portugal einzuschränken. Den betroffenen Staaten soll ermöglicht werden, sich zu bezahlbaren Bedingungen zu refinanzieren.

Den Leitzins für die Euro-Zone beließ das Leitungsgremium der EZB auf dem historischen Tief von 1,0 Prozent. Der Leitzins ist der Satz, zu dem sich die Kreditwirtschaft bei der Notenbank mit Geld versorgen kann. Der Großteil der Finanzexperten erwartet, dass die Währungshüter den Leitzins frühestens im kommenden Jahr wieder anheben. Mit den niedrigen Zinsen will die EZB die Erholung der Wirtschaft unterstützen.

Für Europas obersten Währungshüter ist der kriselnde Kontinent wenigstens beim Fußball gut aufgestellt. »Ich sage ja von Zeit zu Zeit: Man sollte Europa nicht unterschätzen. In Sachen Fußball ist das besonders wahr«, sagte Trichet. Am Sonntag spielen mit Spanien und den Niederlanden zwei Mannschaften aus der Euro-Zone um den WM-Titel.

Die Woche an der Börse

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