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Krise lässt Zeitverträge schrumpfen

Nürnberg (epd/ND). Die Zahl der Beschäftigten mit Zeitverträgen hat im vergangenen Jahr abgenommen. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) am Freitag in Nürnberg mitteilte, hatten rund 2,5 Millionen Personen 2009 befristete Jobs und damit rund 150 000 weniger als im Jahr 2008. Der Anteil der Zeitverträge an allen Arbeitsverhältnissen sank den Angaben zufolge von einem Rekord-Hoch 2008 (9,3 Prozent) auf 8,8 Prozent im Vorjahr.

2008 wurden den Forschern zufolge noch 52 Prozent der Mitarbeiter nach Ablauf ihres Zeitvertrags vom Betrieb übernommen, während es im vergangenen Jahr 45 Prozent waren. Im produzierenden Gewerbe sank die Quote von 68 auf 38 Prozent. Doch auch die dort fest angestellten Mitarbeiter waren von der Krise betroffen: Im Zeitraum habe sich die Zahl der Kündigung regulärer Arbeitsverträge mehr als verdoppelt, hieß es.

Bei Neueinstellungen war 2009 fast die Hälfte aller Verträge zunächst befristet. Vor allem in den Branchen öffentliche Verwaltung, Sozialwesen, Erziehung und Non-Profit-Organisationen sei es heute ganz normal, dass neue Mitarbeiter einen befristeten Arbeitsvertrag erhielten, teilte das IAB mit.

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