René Heilig 13.07.2010 / Titel

Die »Schweinehunde« bleiben tabu

Birthler gab MfS-Akten über westdeutsche Geheimdienstler frei – wann öffnet BND-Archiv?

Zwei Jahrzehnte nach Öffnung der Stasi-Archive hat die Birthler-Behörde zwei geheim gehaltene Bände freigegeben, berichtete die »Berliner Zeitung«. Darin enthalten sind Dossiers über 18 westdeutsche Geheimdienstler und Polizisten, die als Nazi- und Kriegsverbrecher enttarnt sind.

Die zwei nun verfügbaren Bände gehören zu einem Vorgang, der insgesamt 27 Aktenordner füllt. Es handelt sich um Recherche-Ergebnisse des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aus den Jahren 1971 bis 1980, die intern unter dem Codewort »Dienste« behandelt wurden. Das war, so erinnert sich der letzte Leiter der zuständigen Hauptabteilung IX/11, Dieter Skiba, ein Bruchteil jener Daten, die das MfS über hochrangige NS-belastete Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Verfassungsschutzes, des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) und von Polizeibehörden gesammelt hat. Gleiches geschah unter den Decknamen »Schwarz 1« und »Schwarz 2« im Bereich der Justiz. »Wir hatten«, so berichtet Skiba gegenüber ND, Tausende in den Karteien und sehr viele ausführliche Dossiers erarbeitet.« Dabei habe man mit sowjetischen, polnischen und Stellen in der CSSR zusammengearbeitet.

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