Cholerische Räsonierer

Eine landesgeschichtliche Publikation widmet sich dem Selbstverständnis der Brandenburger

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Verhältnis zwischen Metropole und Provinz spielt in der tagespolitischen Diskussion bis hin zur Fusion der Länder Berlin und Brandenburg immer wieder eine Rolle. Das Buch »Brandenburg und seine Landschaften« befasst sich mit diesen Fragen aus historischer Sicht.

Wie fühlte sich ein Bewohner von Fehrbellin im 18. Jahrhundert? Sah er sich zuerst als Preuße, als Brandenburger, als Havelländer oder als einer aus dem Ländchen Bellin? Waren die Menschen damals eher fremdenfeindlich oder durchaus weltoffen? Verbrachten sie ihr ganzes Leben in ihrem Heimatdorf, in ihrer Heimatstadt oder sind sie nicht doch ziemlich herumgekommen? Um solche Fragen dreht es sich in dem Buch »Brandenburg und seine Landschaften«.

Der Band entstand auf der Grundlage von Vorträgen, die Ende 2008 bei einer Tagung im Potsdamer Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gehalten wurden. Die Historiker widmeten sich dabei der Zeit vom Spätmittelalter bis 1800.

In der Einführung heißt es, Martin Zeiller habe die Brandenburger in der Mitte des 17. Jahrhunderts bezichtigt, unfreundliche Leute zu sein, »und Nicolaus Leutinger versah unsere Vorfahren ein knappes Jahrhund...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.