Frankreichs Präsident gibt sich unbeirrt

Nicolas Sarkozy sieht in Affäre Woerth-Bettencourt eine »gezielte Verschwörung«

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach dem Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung gibt Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth seinen Posten als Schatzmeister der Regierungspartei UMP auf. Das kündigte Woerth am Dienstag in Paris nach einer Kabinettssitzung an. Präsident Nicolas Sarkozy hatte seinem Minister am Vorabend empfohlen, den Parteiposten niederzulegen.

In seinem einstündigen Fernsehinterview am Montagabend war sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy treu geblieben. Die Parteispenden- und Steueraffäre um die Milliardärin Liliane Bettencourt tat er als »Verschwörung« ab, seinem Minister Eric Woerth sprach er sein volles Vertrauen aus. Ansonsten will er unbeirrt seinen Kurs der Reformen – vor allem der einschneidenden und sehr umstrittenen Rentenreform, die die französische Regierung am Dienstag auf den Weg brachte – fortsetzen. Eine Regierungsumbildung werde es erst im Oktober geben, nach der Verabschiedung der Rentenreform im Parlament, kündigte er an.

Zumindest als Minister wollte Sarkozy seinen ins Gerede gekommenen Arbeitsminister nicht aus dem Schussfeld nehmen. Indem er sich auf das Ergebnis einer – praktischerweise am Vorabend des Interviews fertiggestellten und veröffentlichten – Untersuchung der Finanz- und Steuerinspektion bezog, die keine Einflussna...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 563 Wörter (3946 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.