Ewige Kreisläufe

  • Von Tom Mustroph, Saint Jean de Maurienne
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Tom Mustroph, Radsportautor und Dopingexperte, berichtet zum neunten Mal für ND von der Tour de France.

»L'Equipe« wurde philosophisch: Als »das Ende und der Anfang« fasste das Hausblatt der Tour de France den bislang letzten Akt des Armstrong-Dramas bei der Frankreichrundfahrt zusammen. Das Ende bezieht sich auf den sensationellen Rückstand, den sich der Amerikaner auf der ersten Bergetappe der Tour de France am Sonntag einhandelt hatte. Der prognostizierte Anfang nimmt die neuen Protagonisten dieses seit mehr als 100 Jahren mit Muskelkraft betriebenen Werbekarussells in den Blick. Sie heißen Cadel Evans aus Australien, Andy Schleck aus Luxemburg und Alberto Contador aus Spanien.

Das bislang im Zentrum stehende Zirkuspferd aus Texas wird hingegen in den Stall geschoben. Knapp zwölf Minuten hinter Tagessieger Schleck schlich Armstrong am Sonntag über den Zielstrich in Morzine – ein Ereignis mit historischer Dimension. Denn gewöhnlich pflegte der Amerikaner auf der ersten Bergetappe seine Konkurrenz zu demoralisieren. Jetzt war er ...


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