Bis die Tränen kommen

Bei »Julia & Romeo« will das Publikum sein Drama

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Na danke. Es hätte glücklich enden können. Romeo und Julia heiraten. Die Bühne im Amphitheater im Monbijoupark leuchtet durch ihre Liebe. Da will das Publikum lieber die Tragödie haben. Regisseur Jan Zimmermann hatte angekündigt, dass sich die Zuschauer bei der Inszenierung »Julia & Romeo« entscheiden müssen. Er pokerte nicht zu hoch. Schließlich wurden Romeo und Julia durch ihren Tod unsterblich.

Also liefert er von der Trauung an gnadenlos die Ihr-habt-es nicht-anders-gewollt-Version hinterher. Jetzt haben wir das Drama. Konsequent, tragisch, dass die Tränen kommen. Zweikampf, Pest und Selbstmord. Nun sterben alle.

Exzellente Komödianten spielen im Hexenkessel-Hoftheater. Das pfeifen die Spatzen von den Dächern. Umso härter trifft es, wenn sie sich der Tragödie widmen. Auch wenn Komödiantisches durchschimmert. Zimmermann holte sich die 23-jährige Schauspielerin Cornelia Gröschel als Julia. Sie kann glaubhaft die noch nicht 14-Jäh...

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