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Obama legt Banken Zügel an

US-Finanzreform steht – Investoren nun besser unter Kontrolle

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der US-Senat hat die umfassendste Finanzmarktreform seit der Großen Depression in den 1930ern beschlossen. Das Repräsentantenhaus hatte schon zuvor zugestimmt. Präsident Obama kann das Gesetz nun unterzeichnen, mit dem eine neue Finanzkrise verhindert werden soll.

Wer ordentlich arbeitet, hat nichts zu befürchten, ist die Botschaft von US-Präsident Barack Obama zur Verabschiedung der Finanzmarktreform im US-Senat. Sie soll eine Wiederholung der Krise verhindern, die 2008 von den USA ausgehend die Welt erschütterte. Mit 60 gegen 39 Stimmen verabschiedete der Senat das 2300 Seiten starke Paket, dem zuvor schon das Repräsentantenhaus zugestimmt hatte. Nun kann Obama das Gesetz voraussichtlich schon kommende Woche in Kraft setzen.

»Das Finanzgeschäft ist von zentraler Bedeutung für die Fähigkeit unserer Nation zu wachsen, zu gedeihen, konkurrenzfähig und innovativ zu sein«, sagte Obama nach der Abstimmung. »Diese Reform wird diese Innovation stärken und nicht behindern.«

Die Reform bedeutet das Ende der »Hände weg«-Politik gegenüber dem Finanzmarkt und den Banken, die unter Ronald Reagan begonnen und ihren Gipfel unter George W. Bush erreicht hatte.

Wenn auch das »Laissez faire« gegenüber Banken und Fi...


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