Ralf Klingsieck, Paris 21.07.2010 / Wirtschaft und Umwelt

Lohnverzicht oder Jobverlust

General Motors erpresst Beschäftigte in Straßburg – mit Erfolg

Im GM-Werk in Straßburg stimmten die Arbeiter gravierenden sozialen Einschnitten zu, die die Unternehmensleitung ihnen im Gegenzug für eine Arbeitsplatzgarantie abverlangt.

Die Direktion von General Motors (GM) hat die Beschäftigen des Getriebewerks in Straßburg mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze erpresst und sie hat gewonnen. Mehr als zwei Drittel der Mitarbeiter stimmten der Forderung zu, die Kosten um zehn Prozent zu senken, indem die Löhne mindestens bis 2013 eingefroren werden und die Beschäftigten auf Prämien und einen Teil ihrer freien Tage aus Überstunden verzichten. Davon hatte die General Motors Company, die die Nachfolge des insolventen GM-Konzerns angetreten hat und an der die US-Regierung zu 60 Prozent beteiligt ist, die erneute Übernahme des 2008 aufgegebenen Werks abhängig gemacht.

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