Reimar Paul, Göttingen 22.07.2010 / Inland

Anonyme Anrufe und plötzliche Hausbesuche

Anwalt rügt »rechtswidrige Schnüffelei« der Behörden bei Hartz IV-Empfängern in Göttingen

Auch in Göttingen häufen sich Fälle, in denen Behörden auf unangemessene Weise Daten über Hartz IV-Empfänger sammeln.

Der Anrufer wollte anonym bleiben. Im April dieses Jahres teilte ein »Bürger« – so steht es jedenfalls in einem Aktenvermerk – dem Göttinger Sozialamt mit, eine Hartz-IV-Empfängerin aus der Stadt halte sich gar nicht regelmäßig in ihrer angegebenen Wohnung auf, sondern lebe bei ihrem Freund. Neun Tage nach dem Telefonat entsandten die Stadt und der Landkreis Göttingen Mitarbeiter, um in der Nachbarschaft der Frau weitere Erkundigungen einzuholen. Es folgte die Leistungseinstellung, die Betroffene wurde weder angehört noch informiert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: