Wilders greift nach der Welt

Niederländischer Rechtspopulist will international Islamisierung stoppen

  • Von Tobias Müller, Amsterdam
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Den Zuzug von Muslimen stoppen und den gesellschaftlichen Einfluss des Islam bekämpfen: mit dieser Agenda wurde Geert Wilders zum umstrittensten Politiker der Niederlande. Nun will er auch international »die Kräfte bündeln«.

»Geert Wilders«. In goldenen Lettern steht sein Name oben auf dem Plakat. Darunter »International Freedom« in Weiß. Und schließlich, wieder in Gold, »Alliance«. Das Logo seiner neuen Bewegung stellte der islamfeindliche Politiker gleich mit vor, als er in der vergangenen Woche der Boulevardzeitung »De Telegraaf« in einem Gespräch seine Expansionspläne vorstellte: Nicht allein die Niederlande, der »gesamte freie Westen« sei durch den zunehmenden Einfluss des Islam bedroht. Darum will der Gründer und Chef der rechtspopulistischen Partij voor de Vrijheid (PVV) ab Ende des Jahres international »die Kräfte bündeln«. Mit der IFA, der prominente Personen angehören sollen, will Wilders politischen Druck erzeugen.

Der Kern der Botschaft umfasst genau zwei Parolen. »Freiheit verteidigen, Islam stoppen«. Damit bringt Wilders seine Politik auf den Punkt. Wie in den Niederlanden beinhaltet dies, keine neuen Moscheen zu bauen und die Zuwanderung von ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 455 Wörter (3183 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.