Krebs ja, Missbildung nein?

Neue Studie zu Kindern und Kernkraft löst Kontroversen aus

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Verschiedene Studien, unterschiedliche Ergebnisse. Das ist zwar häufig so, im Falle zweier Untersuchungen zur Kindergesundheit im Umkreis von Atommeilern aber besonders bitter. Abschließend kann die wahre Gefahr nicht geklärt werden.

Dass Atomkraftwerke nicht nur bei Störfällen, sondern auch im Normalbetrieb Radioaktivität an die Umwelt abgeben, ist unstrittig. Als gesichert gilt auch die Erkenntnis, dass schon geringe Dosen radioaktiver Strahlung Krebs und andere Krankheiten auslösen sowie das Erbgut verändern können. Der Vorwurf: Die von AKW emittierte Radioaktivität erhöht das gesundheitliche Risiko für die Anwohner.

Eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Auftrag gegebene Untersuchung zu Kinderkrebs und Atomkraftwerken (KiKK-Studie) kam 2007 zum Ergebnis, dass im Umkreis von AKW ein erhöhtes Risiko für Kinder unter fünf Jahren besteht, an Krebs zu erkranken. Insbesondere gelte dies für Leukämien. Das BfS schränkt allerdings ei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 508 Wörter (3576 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.