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Bahn spart auch beim Gießen

Bernd Kammer fordert mehr Grün-Pflege vom Konzern

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Unter der Hitze leiden Mensch und Tier. Und die Bahn. Seit Wochen ist sie unter Beschuss von Fahrgästen, Verbraucherschützern und Politikern, nur weil ihre Züge gelegentlich ein wenig heißlaufen. Und jetzt springen auch noch die Naturschützer auf den Zug auf und regen sich über die »Wüste« auf den Bahnflächen auf. Gemeint ist diesmal nicht die Service-Wüste auf den Bahnsteigen, sondern die »Anpflanzungen entlang der S-Bahn-Gleise«, so der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Der hat dort über 300 vertrocknete Bäume gezählt.

Gut so, dass wir der Bahn auch die Sparmaßnahmen beim Gartengerät nicht durchgehen lassen. Denn auch das kommt im Endeffekt wie bei ICE-Klimaanlagen oder S-Bahn-Rädern teurer. Bei den verdorrten Bäumen handelt es sich um Ausgleichspflanzungen als Ersatz für jenes Grün, das den Bauvorhaben der Bahn geopfert wurde. Dabei seien auch öffentliche Gelder verwendet worden, so der BUND. Allein am Bahnhof Südkreuz werde seit Jahren wegen fehlender Pflege nachgepflanzt, und nun seien bereits zwei Drittel der Bäume, »der Ersatz für den Ersatz für den Ersatz«, wieder abgestorben. Dabei seien alle Flächen leicht zu erreichen und ohne viel Aufwand zu gießen.

Der BUND fordert Sofortmaßnahmen für die noch zu rettenden Bäume. Das könnte klappen: Es soll an den nächsten Tagen viel regnen. Für danach muss die Bahn selbst vorsorgen – tote Bäume ersetzen und Gießkannen ordern.

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