Chávez warnt vor Kriegsgefahr

Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu Kolumbien ab und versetzt seine Truppen in Alarmbereitschaft / Lula versucht zu vermitteln

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nachdem Venezuela seine diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen hat, nehmen Befürchtungen zu, es könnte zu einem bewaffneten Konflikt zwischen den südamerikanischen Nachbarstaaten kommen.

Kurz vor seinem Abschied aus dem Präsidentenpalast Casa de Nariño sorgt Kolumbiens scheidender Präsident Álvaro Uribe erneut für eine schwere regionale Krise. Nach gravierenden Vorwürfen aus Bogotá gegen die venezolanische Regierung hat Präsident Hugo Chávez am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) alle Beziehungen zum Nachbarland abgebrochen. »Ich mache Uribe dafür verantwortlich, was in den kommenden Tagen geschieht«, sagte Chávez, der die Übergänge entlang der 2300 Kilometer langen Grenze schloss und die Truppen an der Demarkationslinie in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Zugleich äußerte der 55-jährige Staatschef auch seine Hoffnung auf eine Beilegung der neuerlichen schweren Krise.

Der Botschafter Kolumbiens vor der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Alfonso Hoyos, hatte kurz zuvor in einem gut zweistündigen Vortrag vor den Mitgliedern der Regionalorganisation die mutmaßlichen Beweise gegen Venezuela vorgetragen. Dort ha...

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