Die letzte Corrida in Barcelona?

Katalanisches Regionalparlament stimmt über das Verbot von Stierkämpfen ab

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das katalanische Parlament entscheidet heute über ein Verbot der Stierkämpfe in der autonomen Region. Alles spricht dafür, dass die »Corrida« in Katalonien ein Ende nimmt.

Droht im »Monumental« die Langeweile? Viel spricht dafür, dass die letzte Stierkampfarena in Barcelona und Katalonien am vergangen Sonntag zum letzten Mal die tödliche Hatz gesehen hat, die viele Spanier als »Kunst« bezeichnen. Erneut gaben sich Gegner und Befürworter vor und in der Arena auf dem »Plaza de Toros« (Platz der Stiere) ein Stelldichein. Tierschützer prangerten das öffentliche Abschlachten der Stiere als »Folter« an. Die letzte »Corrida« (Stierkampf) vor der Abstimmung hat vor allem klar gemacht, dass in Katalonien kaum jemand das blutige Spektakel sehen will.

Auch an diesem sonnigen Sommertag waren die Ränge der Arena nur zu einem Drittel gefüllt. Dabei hatten die Stierkampffans alle Kräfte mobilisiert, um das Rund vor dem drohenden Verbot bis zum Rand zu füllen. Doch für die Stierhatz gibt es auch in der Millionenstadt mit ihren zahllosen Besuchern kein Publikum mehr. Die Ablehnung des blutigen Treibens wächst seit vielen...

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