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Die EM kommt in die Gänge

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Tatsächlich, ein paar Barceloner sind wirlich gekommen an diesem Dienstagfrüh: Sie stehen um 8.05 Uhr am Rand der Straße namens Passeig di Picasso und feuern 27 Männer an, die zu einem ulkig anmutenden Spektakel aufbrechen: Gehen der Männer, 20 Kilometer.

Der kurze 500-Meter-Stadtkurs, den die Geher hier nun 40 Mal (!) mit wackelnder Hüfte hinauf- und hinabschreiten, lässt diese Leichtathletik-Disziplin nicht unbedingt attraktiver erscheinen. Hin und her wird gegangen, und ab und an muss einer raus, der nicht recht ging. Eine Sportart, bei der man stets auf dem Boden bleiben muss – mit einem Fuß jedenfalls.

So gehen sie und gehen sie und nach knapp anderthalb Stunden dieses Rennens – ja darf man das sagen? – hat ein 19-jähriger Russe gewonnen, von dem vorher kaum jemand gehört hat. Als der erste Goldmedaillengewinner dieser EM im Ziel ist, beginnen langsam auch die Einheimischen abseits der Geher-Strecke mit dem Tag. Viele haben am Vorabend lange gefeiert – die Eröffnungsfeier am Plaza Espanya mit Wasserfontänen und Feuerwerk. Manche halten sogar kurz an und sehen den Athleten zu. Geht doch gut los.

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