Schwere Zeit für Frankenwächter

Schweiz: Trend zur Aufwertung der Währung wird langfristig anhalten

  • Von Steffen Klatt, St. Gallen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Schweizer Exportwirtschaft ächzt: Der Franken ist gegenüber dem Euro so stark wie nie. Langfristiger Trend und kurzfristige Börsenentwicklung verstärken sich gegenseitig. Die Nationalbank stemmt sich nun nach einer Pause wieder gegen die Aufwertung.

Die Eurozone wird für Schweizer zum Schnäppchenland. Sie bekommen einen Euro bereits für 1,36 Franken. Vor einem Jahr waren es noch 1,52 Franken. Urlaubsreisen ins Euroland sind für sie also um fast 13 Prozent billiger.

Die Großbank Credit Suisse rechnet für die nächsten zwölf Monate mit einem Kurs zwischen 1,30 und 1,40 Franken pro Euro, sagt Währungsanalyst Fabian Heller – »auch wenn der faire Wert aus unserer Sicht bei 1,40 liegt«. Einstweilen könnten die Märkte den Franken aber noch weiter in die Höhe drücken. »Es gibt Wetten auf eine weitere Aufwertung.«

Die Schweizerische Nationalbank hat versucht, die Aufwertung zu bremsen. Sie wollte verhindern, dass billigere Importe eine Deflation auslösten. Seit März kaufte sie massiv Euro auf, um den Franken über 1,40 zu halten. Damit häufte sie Währungsreserven von 232 Milliarden Franken bis Ende Mai an. Das übertrifft sogar leicht die Währungsreserven der Eurozone. Doch dann gab die...

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