Volkszählung in den Ozeanen

Bislang umfangreichster Zensus der Meeresbewohner / Nur ein Viertel der Arten bekannt

  • Von Walter Willems
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach wie vor wissen wir weniger über die Weltmeere als über den erdnahen Weltraum. Vor zehn Jahren haben 13 Forscherteams mit insgesamt über 360 Wissenschaftlern mit einer Bestandsaufnahme der Flora und Fauna in 25 repräsentativen Meeresregionen begonnen. Jetzt legten sie ihre Ergebnisse vor.

In der bisher umfassendsten Bestandsaufnahme des Lebens in den Meeren haben Hunderte Wissenschaftler die Arten in den Meeren katalogisiert. Der Zensus – veröffentlicht im Online-Journal »PLoS One« – zeigt vor allem eins: Trotz jahrzehntelanger Forschung kennen Wissenschaftler nur ein Viertel der Meeresbewohner. Viele Spezies drohen auszusterben, bevor sie entdeckt werden. Der Katalog listet bislang rund 185 000 Arten auf, und die Vielfalt der Lebensräume ist enorm: Am artenreichsten sind die australischen und japanischen Gewässer, in denen die Forscher jeweils fast 33 000 Spezies registrierten. In der kleinen Ostsee leben dagegen »nur« rund 4000 verschiedene Organismen.

Auffällig ist, dass allseits bekannte Meeresbewohner wie Wale, Robben, Seevögel oder Schildkröten gerade einmal zwei Prozent der Spezies stellen. Reichlicher vertreten sind dagegen mit 19 Prozent die Krebstiere, zu denen Krabben, Krill oder Garnelen zählen. ...

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