Genozid und Graswurzel

Essays von Arundhati Roy

  • Von Antje Stiebitz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Den Machtlosen zuhören, Fantasie zurückerobern!

Das dunkle Szenario, das Arundhati Roy von Indien entwirft, hat nichts mit mystischer Verklärtheit oder dem funkelndem Kitsch Bolly-woods zu tun. Sie benennt die Seite der Medaille, die die Profiteure der aufstrebenden Wirtschaftsnation außer Acht lassen. Roy betrachtet die oft gelobte, größte Demokratie der Welt aus der Perspektive derer, die aus dem ökonomischen Aufschwung keinen Gewinn ziehen. Sondern im Wirbel des nach Entwicklung und Fortschritt gierenden Getriebes ausgebeutet und aufgerieben werden. Nur eine dünne Schicht von etwa 300 Millionen Indern können die Renditen des Kapitals genießen. Für die restlichen 700 Millionen Menschen, bleibt wenig – 400 Millionen, darunter vor allem Muslime, Dalit und Adivasi, leben in Armut.

Roy ist wütend, doch ihre Wut macht sie nicht blind. Sie beobachtet genau und seziert politische Ereignisse, die Indien in den letzten Jahren erschüttert haben. In ihren elf Essays – entstanden ...

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