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Nummer 15 geht

Felix Magath verkleinert den Kader von Schalke weiter – Rafinha wechselt nach Italien

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Ab nach Genua : Rafinhas Dienste sind bei Schalke nicht mehr gefragt.
Ab nach Genua : Rafinhas Dienste sind bei Schalke nicht mehr gefragt.

Ulli Brünger, dpa

Felix Magath treibt den personellen Umbruch beim FC Schalke 04 voran. Mit dem Brasilianer Rafinha verlässt ein weiterer Stammspieler den Revierklub. Der 24 Jahre alte Rechtsverteidiger wechselt nach fünf Jahren und 153 Erstligaspielen (sieben Tore) zum italienischen Seria-A-Klub FC Genua 93.

Insgesamt verließen den FC Schalke schon 15 Spieler. Im Gegenzug holte Magath zehn Profis, darunter den ablösefreien Superstar Raúl sowie Christoph Metzelder von Real Madrid. Von Real Murcia kam der spanische Linksverteidiger Sergio Escudero.

Spieler wie Kevin Kuranyi und Marcelo Bordon (beide ablösefrei), Heiko Westermann (7,5 Millionen Euro) und nun auch Rafinha, für den Genua acht Millionen Euro überweisen wird, wurden ausgemustert. »Er identifiziert sich nicht mit Schalke, was wir in der vergangenen Saison an seinen Leistungen gesehen haben«, sagte Magath über den Brasilianer.

Ergänzungsspieler wie der ehemalige Fanliebling Gerald Asamoah suchten das Weite, Talente wie Lewis Holtby sind ausgeliehen. Und endlich wurde Schalke auch »Irrtümer« wie Ze Roberto und Carlos Grossmüller los, die den üppigen Gehaltsetat belasteten.

Aus finanzieller Sicht kann sich Magaths sommerliche Transferbilanz sehen lassen: Einnahmen von rund 16 Millionen Euro (inklusive Rafinha) stehen Ausgaben von bisher knapp sechs Millionen Euro gegenüber. Wie beim VfL Wolfsburg, den er 2009 zum Titel führte, lässt Magath auf Schalke keinen Stein auf dem anderen.

Für den Angriff auf Bayern München und ein in der Champions League konkurrenzfähiges Team will er weiter investieren. Mit den 35 Millionen Euro, die ihm zur Verfügung stehen, könnte Magath noch kräftig auf Einkaufstour gehen.

»Wir müssen in den Kader investieren, um national und international konkurrenzfähig zu sein«, lautet Magaths Credo, der die angespannte Finanzlage stets im Blick hat. Doch ohne sportlichen kein wirtschaftlicher Erfolg. »Ich bin jeden Tag mit dem Umbau von Schalke 04 beschäftigt«, sagte Magath. »Dieser Umbau hat jetzt erst richtig begonnen. Er wird länger dauern als diese Transferperiode und ist darauf ausgerichtet, dass wir in drei Jahren den Titel holen.«

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