Wenn die Not groß ist

Nicht nur schwer vermittelbare Jugendliche verdingen sich als Tagelöhner

  • Von Anja Sokolow und Ulrike von Leszczynski, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Ein Job für einen Tag, ohne aufwendige Bewerbungen und Geld sofort auf die Hand – Tagelöhner leben unsicher, aber auch mit Vorteilen. Für einige Jugendliche, bei denen die Arbeitsagentur alle Angebote ausgereizt hat, kann ein Job als Tagelöhner die letzte Chance sein.

Bereits um 4 Uhr öffnet Thomas Schröder sein Büro in Neukölln, um eine halbe Stunde später Jobs an die Wartenden zu vergeben. »An guten Tagen sind es zehn bis 20, an schlechten Tagen habe ich gar keine Angebote«, sagt Schröder. Damit es keinen Streit gibt, verlost er die Arbeit. Meist gebe es zu viele Bewerber.

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