Fritz Schumann 09.08.2010 / Ausland

Die Kraniche der Sadako Sasaki

Ein Besuch bei Freunden. Trotz der Tragödien von Hiroshima und Nagasaki haben es AKW-Gegner in Japan schwer

Drei Tage nach Hiroshima detonierte über der japanischen Stadt Nagasaki die zweite US-amerikanische Atombombe. Wie erinnert man sich in Japan heute an diese Kriegsverbrechen und welche Lehren wurden gezogen?

Das Denkmal der Völkerfreundschaft im Friedenspark von Nagasaki. Der einzige deutsche Beitrag für diesen Peace Park wurde vom Bildhauer Gerhard Rommel geschaffen und 1981 von Erich Honecker (s. oben) eingeweiht.

»Hiroshima?« Der Blick ist gleichermaßen ungläubig wie desinteressiert. »Was willst du denn da?« Jeder meiner Tokioter Freunde, den ich über meine Reiseabsichten informiere, winkt ab. Einer weiß, dass dort Mazdas gebaut werden. Ein anderer verbindet mit dem Namen Okonomiyaki, eine Art Plinsen mit Nudeln, eine lokale Spezialität. Aber mehr gebe es dort nicht zu bestaunen. Ein Dritter ergänzt noch, dass dort eine Gruppe von Umweltschützern seit Jahren erfolgreich den Bau eines Atomkraftwerkes verhinderte. Die Atombombe jedoch erwähnen sie nicht.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: