René Heilig 10.08.2010 / Inland

Afghanistan-Strategie: Statt Abzug verstärkte Aufrüstung

In der parlamentarischen Sommerpause legt das Verteidigungsministerium seine Bestelllisten vor

Kanzlerin Merkel wandert durch die Alpen, ihr »Vize« Westerwelle macht auch Urlaub. Nur das Morden in Afghanistan macht keine Pause. Und so wird es – trotz Abzugsbeteuerungen – wohl weitergehen. Zumindest stellt sich die Bundeswehr mit ihren Rüstungsbestellungen auf einen längeren gefahrvollen Aufenthalt am Hindukusch ein.

»Wir wollen als Bundesregierung dafür sorgen, dass wir noch in dieser Legislaturperiode, wenn die Voraussetzungen stimmen, uns eine Abzugsperspektive erarbeiten können. Das heißt, dass wir eine schrittweise Rückführung unseres Bundeswehrkontingents einleiten.«

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