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Irres aus der Bimbesrepublik

  • Von Ernst Röhl
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

So sehr Lena Meyer-Landrut und andere Megastars sich sängerisch auch ins Zeug legen, in den Charts stehen CDs obenan, die weder U- noch E-Musik enthalten, sondern kriminelle Finanzdaten in rauen Mengen. Alle nasenlang bietet bei Nacht und Nebel irgendein großer Unbekannter den Behörden Infos aus dem Graubereich der Steuerhinterziehung an. Obwohl der Handel mit Bankdaten längst eine umsatzstarke Branche ist, befassen sich Staatsanwälte nur widerstrebend damit. Immer wieder diese Gretchenfragen: Sollen sie die Hehlerware denn nun ankaufen, um vielleicht doch mal ein paar »Steuersünder« hinter Schloss und Riegel zu bringen? Oder sind sie es dem Rechtsstaat schuldig, Kontakte mit solchen Strolchen knallhart zurückzuweisen?

Heimliches Steuersparen ist in Kreisen der Reichen und Einflussreichen von jeher ein schöner, alter Brauch. Halbschräg am Fiskus vorbei deponieren »Steuersünder« in Zürich oder Vaduz Millionenbeträge, die sie ihren Arbei...


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