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»Null-Toleranz-Politik fahren«

LSB Sachsen-Anhalt will Rechtsextreme aus Sportvereinen fernhalten

Im Sportverein BSC 99 Laucha trainierte bis vor einer Woche ein Rechtsextremer junge Fußballer: Der Schornsteinfegermeister Lutz Battke sitzt für die NPD in Stadtrat und Kreistag und veranstaltete Gedenkfeiern für die Mörder von Walter Rathenau. Der Fall beschäftigte die Sportpolitik bis hin zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Auch der Landessportbund Sachsen-Anhalt drängte den Verein, den Trainer abzusetzen. Mit dessen Präsident ANDREAS SILBERSACK (Foto: LSB) sprach ND-Korrespondent HENDRIK LASCH.

ND: Der BSC 99 Laucha hat sich vergangene Woche von Trainer Lutz Battke getrennt, was der LSB zuvor vehement gefordert hatte. Ist der Fall damit für Sie erledigt?
SILBERSACK: Nein, und zwar aus zwei Gründen. Wir sind zwar froh und erleichtert, dass der Verein selbst beschlossen hat, Herrn Battke seines Amtes zu entheben, ohne dass wir Maßnahmen ergreifen mussten. Für uns war dieser Schritt zwingend. Wir müssen nun aber zum einen den Verein dabei unterstützen, dass die betroffenen Kinder weiter betreut werden. Und wir werden uns nicht damit abfinden, dass Herr Battke zwar kein Trainer mehr ist, aber weiter im Verein mitwirkt. Wir würden es begrüßen, wenn man sich auch von ihm als Mitglied trennt.

Gibt es im LSB eine fixierte Position zum Thema Rechtsextremismus, die Mitgliedsvereine wie der BSC Laucha kennen müssten?
In unserer Satzung wenden wir uns gegen jede Art von Extremismus. Für ...


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