»... wie rauer Loden einer Bauersfrau«

Antonio Machados Schriften über den Spanischen Bürgerkrieg

  • Von Uwe Stolzmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In einer Familie gutbürgerlicher Intellektueller kam er zur Welt: Antonio Machado, Jahrgang 1875. Dachte er an die Kindheit, sah er einen Patio in Sevilla, einen »lichten Garten voll reifender Zitronen«. Viele Jahre verbrachte er jedoch auf der kargen Hochebene Kastiliens, als Französischlehrer. Das Land hat den Dichter geprägt. Die Ödnis, die Stille, »ein Stück gelbliches Feld, / wie rauer Loden einer Bauersfrau«.

Ab 1931 wohnt Machado in Madrid. Im selben Jahr wird die Republik ausgerufen, der König geht ins Exil, und der Dichter ergreift Partei – für die chaotische Demokratie, für ein Regime der kleinen Leute. In einem Brief an den russischen Autor David Vigodsky schreibt er: »Jedenfalls, mein lieber Vigodsky, haben Sie mich auf der Seite des jungen und gesunden Spaniens, mit ganzem Herzen auf der Seite des Volkes. In Spanien kommt niemand, der ein anständiger Mensch ist, darum herum, das Volk zu lieben.« Im Sommer 1936 putsch...

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