Werbung

Lange Nacht zu Freiheitskampf

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

(epd). Die Unabhängigkeitsbewegungen in Lateinamerika bilden einen Schwerpunkt der 28. Langen Nacht der Museen am 28. August in Berlin. Zum 200-jährigen Gründungsjubiläum der meisten lateinamerikanischen Republiken setzten sich unter dem Titel »Bicentenario« etliche Berliner Museen mit gesellschaftlichen und künstlerischen Verhältnissen auf dem Kontinent auseinander, teilten die Kulturprojekte Berlin am Montag mit. Vor 200 Jahren begann in Lateinamerika die Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft.

Das Iberoamerikanische Institut präsentiere beispielsweise eine Ausstellung mit Grafiken aus Chile. Zudem sollen hier Filme wie »Von Feuerland nach Tijuana« oder »El abrazo partido« gezeigt werden, hieß es. Das Deutsche Historische Museum lade zur Themenführung »Entdecker, Sklaven, Freiheitskämpfer – Europa und Südamerika von der Conquista bis zur Unabhängigkeit« ein. Im Roten Rathaus sei eine zentrale Ausstellung mit Beiträgen aus den Museen der beteiligten Länder zu sehen.

An der Langen Nacht der Museen sind den Angaben zufolge rund 90 Ausstellungshäuser beteiligt. Darunter sind auch die großen Museen auf der Museumsinsel, am Kulturforum und in Dahlem. Auch das Schloss Charlottenburg, das Zeiss-Großplanetarium, das Jüdische Museum und der Berliner Dom sind geöffnet. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wird die Veranstaltung um 18 Uhr im Lustgarten vor dem Alten Museum eröffnen.

Erstmals wird in die Museumsnacht auch die »Lange Nacht der Synagogen« eingebunden. So könnten am 28. August auch sechs jüdische Gotteshäuser in Berlin besichtigt werden. Geöffnet ist die Synagoge Fraenkelufer, die Synagoge Le Dor we Dor, die Synagoge Joachimsthaler Straße, die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße, das Centrum Judaicum und die Synagoge Tiferet Israel. Neben Führungen könnten Besucher dort auch liturgische Gebetsgesänge oder einen Trialog zwischen Juden, Christen und Muslimen erleben.

Auch in diesem Jahr verbindet von 18 bis 2 Uhr ein Shuttle-Bus die beteiligten Museen. Insgesamt gibt es sieben Bus-Routen. Die Karten sind bis 24. August online unter www.museumsportal-berlin.de sowie in allen beteiligten Museen, an Theaterkassen und BVG-Verkaufsstellen erhältlich. Das Ticket kostet 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei.

www.lange-nacht-der-museen.de

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen