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Ende der Weltmacht-Ökonomie

  • Von Robert Kurz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Weder China noch die EU oder Japan sind in der Lage, den Part der USA zu übernehmen.«

In der BRD feiert man das »Sommermärchen« eines starken Quartals-Wachstums, befeuert vor allem durch Exporterfolge der Autoindustrie (der Inlandsabsatz ist gleichzeitig um 30 Prozent eingebrochen) und des Maschinenbaus. Die Krise gilt als bewältigt, obwohl das frühere Niveau des Bruttoinlandsprodukts noch bei weitem nicht wieder erreicht wurde und ein anhaltender Boom der Weltwirtschaft unwahrscheinlich ist. Der aktuelle Unsicherheitsfaktor sind die USA als größte Volkswirtschaft der Welt. Dort trübt sich die Stimmung ein. Das liegt vor allem an einer Phasenverschiebung der Konjunktur, denn in den USA hatten die staatlichen Programme zuerst eingesetzt und laufen daher auch früher aus. Jetzt zeigt sich, dass dieser vermeintliche »Anschub« ins Leere zu laufen droht. Ökonomen sprechen von einem bevorstehenden »double dip«, einem womöglich noch tieferen Rückfall in die Rezession.

Das Hauptproblem ist neben der Staatsverschuldung die massiv...


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