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Stammplatz auf der Anklagebank

Gegen Landowsky und andere Bankmanager läuft der Prozessalltag

  • Von Peter Kirschey
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Noch ist Klaus-Rüdiger Landowsky nicht aus dem Schneider. Auch wenn die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, wonach das erste Urteil gegen ihn und andere Bankmanager wegen Untreue aufgehoben wurde und das Verfahren neu verhandelt werden muss, Balsam für seine geschundene Seele sein mag. Noch steckt er mittendrin, noch prägt sein Alltag als gewöhnlicher Angeklagter seinen Lebensrhythmus. Auch gestern hieß es wieder im Berliner Kriminalgericht: »Die Prozessbeteiligten gegen Dr. Manfred Schoeps und Andere bitte eintreten.«

»Und Andere« – das sind zwölf Bankmanager der einstigen Tochtergesellschaft der Berliner Bankgesellschaft, der IGB. Unter ihnen Klaus-Rüdiger Landowsky. Es ist das zweite Verfahren, in dem der einst so mächtige CDU-Mann der alten herrschenden Westberliner Kaste seit nunmehr einem Jahr auf der Anklagebank zubringen muss. »Verletzung der Vermögensbetreuungspflicht« wird ihm und den anderen Managern und...


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