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Atomkraftgegner kündigen Protest-Herbst an

Großdemonstration in Berlin am 18. September / Greenpeace-Aktion vor Leipziger Strombörse

  • Von Felix Werdermann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während die Regierung über längere Laufzeiten von Atomkraftwerken diskutiert, kündigen Umweltschützer einen »heißen Herbst« an.

Mit einer Großdemo am 18. September in Berlin möchten AKW-Gegner ein »starkes Signal für einen echten Atomausstieg« senden, sagte Thorben Becker vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Donnerstag in Berlin. Gerechnet wird mit zehntausenden Teilnehmern. Am Ende der Demonstration wollen die Umweltschützer das Regierungsviertel mit einer knapp drei Kilometer langen Menschenkette umzingeln. Damit genug Atomkraftgegner zusammenkommen, sind bereits zwei Sonderzüge aus dem Süden und Westen Deutschlands sowie 30 Sonderbusse angemeldet.

Die Bundesregierung will im Herbst ein Energiekonzept vorlegen, in dem auch der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke geregelt werden soll. Dass diese Frage erst jetzt entschieden wird, liegt an der nordrhein-westfälischen Landtagswahl in diesem Frühjahr. Längere AKW-Laufzeiten wider den Willen der Bevölkerung hätten Union und FDP wichtige Stimmen kosten können.

Die Stimmung in der Bevölkerung hat sic...


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