»Jeder Gast kommt von Gott«

Libanon bemüht sich, das Land wieder zum Reiseziel zu machen

  • Von Rudolf Hempel
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Nach dem 11. September 2001 war das Interesse an Reisen in islamische Länder spürbar gesunken. Betroffen auch Libanon mit seinem UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses Land sogar mehrfach: der Bürgerkrieg (1975-1990), die Invasionen von Syrien und Israel sowie Anschlagserien hatten verheerenden Folgen für Wirtschaft, Infrastruktur, Kultur und Tourismus. Nun boomen Wirtschaft und Finanzwesen, das »gefühlte Sicherheitsrisiko« habe sich verringert, sagen Tourismusexperten, die Libanon wieder zu einem Reiseziel machen wollen.

Die Saad Zaglouhl Street in der 1,5 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Beirut liegt in einem noch immer durch den Krieg gezeichneten Gebiet. Hier hat das Unternehmen »Solidere« sein Domizil. Lars Seiler, ein hier arbeitender Architekt aus Berlin, erzählt, dass die Gesellschaft 1994 als Antwort auf den Bürgerkrieg mit dem Ziel gegründet wurde, das Beiruter Zentrum wieder aufzu-bauen.

Das Unternehmen, sowohl Planer wie Immobilienunternehmen, sorgt auf zwei Millionen Quadratmetern für moderne Infrastruktur: Hotels, Geschäfte, Büroräume, Straßen und Wohngebiete, Jachthäfen, eine Seeuferpromenade und einen Park. Solidere fördert aber auch die Exklusivität. Es gibt Nobelrestaurants, Kaufhallen und Nachtklubs.

Ein Besuch in Libanon zeigt deutlich: Charakter, Geist und Zukunftschancen dieses Landes sind seit jeher als Schmelztiegel vieler Zivilisationen bis in die Gegenwart von einer mit Eroberung, Unterwerfung und Herrschaftswandel verb...

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