Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

In Russland noch immer eine Unperson

Vor 70 Jahren wurde Leo Trotzki im mexikanischen Exil auf Stalins Geheiß ermordet

  • Von David North
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Man wird im 20. Jahrhundert oder in der Geschichte überhaupt schwerlich eine Persönlichkeit finden, deren Leben wie das von Leo Trotzki bis zum heutigen Tage so hartnäckig in den Schmutz gezogen und verfälscht wird. Die Vehemenz des Hasses gegen seine Person, an der sich auch 70 Jahre nach seinem Tod nichts geändert hat, ist eng mit Trotzkis einzigartiger Rolle in der Geschichte verknüpft.

Im Oktober 1917 spielte Trotzki neben Lenin die wichtigste Rolle bei der Machteroberung der Bolschewiki. Seine Beteiligung am Sturz der bürgerlichen Provisorischen Regierung beschränkte sich nicht auf die praktische Leitung des revolutionären Aufstands in Petrograd. Zwar war es Lenin, der zwischen April und Oktober 1917 die Bolschewistische Partei politisch auf die Eroberung der Staatsmacht einstimmte, doch stützte er seine strategische Linie in hohem Maße auf die von Trotzki formulierte Theorie der permanenten Revolution. Das Überleben der Sowjetmac...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.