Krieg und Jobsuche in virtuellen Welten

Gamescom zeigt: Computerspielbranche ist immer bedeutenderer Wirtschaftszweig

  • Von Marcus Meier, Köln
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf der Computerspielmesse Games-com in Köln werden noch bis zum Sonntag die Produktinnovationen der Branche vorgestellt. Reales und künstliches Leben verschmelzen immer mehr. Die halbgute Nachricht: Virtuelle Krieger ziehen mehr Besucher an als ihre Bundeswehr-Pendants.

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke steht vor einem überdimensionierten Bildschirm und lenkt Fußballspieler über einen virtuellen Fußballplatz. Deutschland gegen Spanien – die Spieler sehen nicht nur aus und kicken wie Philipp Lahm und Andrés Iniesta, auch die Kommentare, die Köpkes Spielzüge begleiten, sind authentisch und beschreiben das »reale« Geschehen auf dem Bildschirm. »Das ist schwach gemacht, das gibt Einwurf. Miro Klose, Müller, Mesut Özil jetzt!«

Im Studio eingesprochen wurden die Phrasen von der Reporterlegende Manfred Breuckmann, abgerufen werden sie je nach Spielsituation. Gleich wird Breuckmann (der reale!) Andreas Köpke interviewen. Brav wird der Weltmeister-Torwart von 1990 das Computerspiel »Fifa11« loben: Der Torwart auf dem Bildschirm könne jetzt endlich wie ein moderner, richtiger Torwart mitspielen. »Als eine Art Libero« also. Und der virtuelle Keeper »René Adler« halte und kicke authentisch so wie der reale ...

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