Ein Kommunist als Namenspatron

LINKE beantragte Benennung einer Straße in Potsdam nach dem Widerstandkämpfer Otto Wiesner

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Linksfraktion in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung beantragte, eine Straße nach dem antifaschistischen Widerstandskämpfer Otto Wiesner zu benennen.

»Er war ein so angenehmer und bescheidener Mensch«, erinnert sich Potsdams Linksfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Otto Wiesner. Die LINKE beantragte in der Stadtverordnetenversammlung, eine Straße nach Wiesner zu benennen. Die Anregung, einer Straße oder einem Platz den Namen des Kommunisten zu geben, kam von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) und vom Humanistischen Verband.

Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung gibt es am 1. September. Scharfenberg hofft, dass der Antrag bis dahin zu einem »fraktionsübergreifenden« wird. Zunächst geht es um einen grundsätzlichen Beschluss. Eine konkrete Straße, die Otto-Wiesner-Straße heißen könnte, hat man noch nicht im Auge.

Otto Wiesner trat 1928 dem Kommunistischen Jugendverband und wenig später auch der KPD bei. 1934 wurde er verhaftet und wegen »Hochverrats« zu sieben Jahren Zuc...

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