Kultureller Kraftakt

Die Lange Nacht der Museen erinnert an den Beginn der Befreiungsbewegungen in Lateinamerika

Balletttänzer und Performer Aari Damas im Ethnologischen Museum

Ganz im Zeichen des »Bicentenario«, des 200. Jahrestages der antispanischen Aufstände in Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, El Salvador, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Uruguay und Venezuela steht die 27. Lange Nacht der Museen am 28. August. Die Revolten in den Jahren 1809-11 führten zur Gründung der meisten lateinamerikanischen Republiken. Weil zahlreiche Berliner Museen dieses Thema aufgegriffen haben und Ausstellungen und Begleitprogramme organisieren, bildet der Aufbruch um Simon Bolivar nun einen Schwerpunkt des nächtlichen Kunstspektakels.

Das Deutsche Historische Museum etwa lädt zur Themenführung »Entdecker, Sklaven, Freiheitskämpfer – Europa und Südamerika von der Conquista bis zur Unabhängigkeit« ein. Das Iberoamerikanische Institut zeigt die Ausstellung »Santos Chávez – poetischer Realismus. Grafiken aus Chile« und Filme wie »Von Feuerland nach Tijuana« oder »El abrazo partido«. Im Roten Rathaus stellen sich ei...

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