Erlösung nach 377 Tagen

Hertha BSC zeigt beim 3:2 gegen Oberhausen zum Zweitligaauftakt Moral, verbreitet aber keine Angst

  • Von Mark Wolter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Einer war besonders gefragt nach dem erfolgreichen Zweitligaauftakt von Hertha BSC. Beim lockeren Training am Samstag im Berliner Olympiapark wartete die lokale Journaille genauso auf Marco Djuricin wie am Vorabend nach dem 3:2-Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen vor dem Kabinenzugang. Mit der Vorarbeit zum ersten Tor von Valeri Domovchiyski und zwei eigenen Treffern hatte der erst 17-jährige Stürmer geglänzt, nachdem er unverhofft für den früh mit Gehirnerschütterung ausgewechselten Rob Friend ins Spiel kam. »Das ist Gänsehaut pur, einfach unglaublich«, sagte der österreichische Nachwuchsspieler.

In der Tat war die Szenerie am Freitagabend im Berliner Olympiastadion noch etwas gewöhnungsbedürftig: Eine Mannschaft mit Moral, die nach frühem Rückstand und spätem Ausgleich zurückkam, jubelnde Hertha-Profis, die sich mit stehenden Ovationen und Laola in der Ostkurve feiern ließen.

Mehr als ein Jahr ist es her, als die Berliner am ersten Spieltag...


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