Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Aus wenig Geld das Beste machen - Teil 7 - Alles dreht sich ums Girokonto – doch kostenlos heißt nicht umsonst

Finanzen

Ein Girokonto kostet im Laufe eines Jahres bis zu 50 Euro und mehr. Dabei gehören Kontoführung, Überweisung und Dauerauftrag heute zum Alltag. Banken werben zwar mit kostenlosen Girokonten. Doch oft heißt kostenlos nicht umsonst: Versteckte Gebühren treiben den Preis schnell in die Höhe.

Am Freitag nach der Schicht verteilten früher die Meister in den Werkhallen papierene Lohntüten an die Arbeiter. Das war noch in den fünfziger, sechziger Jahren üblich. Doch durch diese Form der Lohnzahlung entging den Banken viel Geld, und so entschloss sich die Geldbranche, das Girokonto für jedermann zugänglich zu machen. Bis dahin waren Einzahlungen, Auszahlungen und das einfache Überweisen von Geld sowie das Ausstellen von Schecks weitgehend dem Geschäftsverkehr vorbehalten gewesen.

»Praktisch« wäre es, das neue Girokonto, und zudem »kostenlos«, warben die westdeutschen Banken in den sechziger Jahren landauf, landab. Als dann alle Bundesbürger mehr oder weniger stolze Besitzer des neuen Statussymbols geworden waren, kein Lohn mehr ohne ein solches zu bekommen und keine Miete mehr zu bezahlen war, da »erfand« die Geldindustrie die Gebührenschraube für die Kontoverbindung.

Heute ist ein Leben ohne Konto kaum noch möglich. Gehalt und...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.