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Sächsische Semmering-Bahn wird totes Gleis

Sachsen kürzt die Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr – Verkehrsverbünde legen die ersten Streichlisten vor

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sachsen spart – auch beim Nahverkehr. Um 7,5 Prozent sollen die Gelder für die Verkehrsverbünde gekürzt werden. Diese drohen nun mit stillgelegten Strecken und bis zu zehn Prozent höheren Fahrpreisen.

Das Prädikat ist alles andere als unverdient: Als »Sächsische Semmeringbahn« wird die Bahnstrecke von Bad Schandau und Sebnitz nach Neustadt bezeichnet, die sich in engen Kurven und mit zahlreichen Tunneln und Brücken reizvoll durch bewaldete Flusstäler windet. Wer die Sächsische Schweiz vom Zugfenster aus sehen will, dem ist eine Fahrt auf der Strecke sehr zu empfehlen. Er muss sich nur beeilen: 2011 könnte die Strecke eingestellt werden; auch ein Lückenschluss von Sebnitz aus ins Böhmische wird wohl nicht mehr gebaut.

Grund dafür sind Sparpläne der Landesregierung. Diese will in den Jahren 2011/12 enorme Beträge im Landestetat kürzen, um trotz hoher Steuerausfälle keine Schulden aufnehmen zu müssen. Kräftig gestrichen wird auch beim Nahverkehr. Um 7,5 Prozent sinken die Zuweisungen an die fünf Verkehrsverbünde. Pro Jahr sollen so 30 Millionen Euro gespart werden.

Was das für Fahrgäste bedeutet, rechnet am konkretesten der Verkehrsverbu...


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