Das Geld soll im Land bleiben

Fehmarnbeltquerung: Staat greift dänischen Unternehmen unter die Arme

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Mammutprojekt Fehmarnbeltquerung befindet sich in der Planungsphase. Damit auch dänische Firmen und angrenzende Küstenregionen vom Vorhaben profitieren, greift ihnen nun der dänische Staat unter die Arme.

Wer bezahlt, bestimmt auch die Musik. Das trifft auch im Fall der geplanten festen Fehmarnbeltquerung zu, deren geschätzte Kosten von fünf Milliarden Euro durch Dänemark getragen werden. Der staatliche dänische Fehmarnfonds führt gegenwärtig eine Veranstaltungsreihe durch, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen auffordert, sich an den Ausschreibungen zu beteiligen. Den Hintergrund bilden die Erfahrungen vom Bau der Brücken über den Großen Belt und den Öresund. Eine Schlussfolgerung daraus war, dass kleinere dänische Unternehmen damals nicht in der Lage waren, sich einen Teil des Kuchens zu sichern, und deshalb viele ausländische Firmen die Ausschreibungen gewannen.

Den Mittelständlern wird daher diesmal Hilfe angeboten, um ihre Kompetenzen zu verbessern. Hier geht es u. a. um Projekt- und Risikosteuerung, Rechtsberatung mit besonderer Beachtung der Unternehmensform Joint Venture, Qualitätssicherung und Ausschreibungsregeln. De...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.