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Stahlwerk verpestet Brasiliens Küste

Umweltamt verurteilt ThyssenKrupp zu hoher Geldstrafe wegen Umweltverbrechen

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vor kaum drei Monaten nahm ThyssenKrupp sein umstrittenes Stahlwerk in Brasilien in Betrieb. Nun verhängte ein staatliches Amt Strafen wegen Umweltverstößen.

Umgerechnet 750 000 Euro muss das Konsortium ThyssenKrupp/Companhia Siderúrgica do Atlântico (TKCSA) wegen Verstoßes gegen Brasiliens Umweltschutzauflagen zahlen, meldeten lokale Medien zu Wochenbeginn. Nach Inbetriebnahme des im Juni 2010 fertiggestellten Stahlwerks 70 Kilometer westlich von Rio de Janeiro hatten Anwohner der nahen Siedlung Santa Cruz vermehrt über den Ausstoß gesundheitsschädlicher Substanzen geklagt. Gegen das Urteil des Staatlichen Umweltinstituts (Inea) kann binnen Zweiwochenfrist Berufung eingelegt werden, diese dürfte allerdings wenig Aussicht auf Erfolg haben. Die Werksleitung hatte die Behörden nämlich nicht über die giftigen Schadstoffemissionen, vor allem Schwermetalle, informiert. Weitere Folge des Urteils: Die zwei Stahlöfen müssen ihre Produktion von geplanten 6000 auf 3000 Tonnen am Tag herunterfahren. Auch darf nur noch an fünf Wochentagen geschmolzen werden, so die von Inea erteilte Auflage.

Den Testbe...


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