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  • Frauen-Geschichte(n)

Maria Wachter

  • Von Hans Canjé
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Als sie 1958 unter der Beschuldigung, gegen das am 17. August 1956 durch das Bundesverfassungsgericht verkündete Verbot der KPD verstoßen zu haben, in Düsseldorf verhaftet und vor Gericht gestellt wurde, nannten sie die Richter eine »Unverbesserliche«. Ihr Urteil schöpften sie aus Akten der Gestapo. Der Freispruch aus Mangel an Beweisen änderte nichts daran, dass ihr durch die Entschädigungsbehörde die Opferrente als Verfolgte des Faschismus aberkannt wurde.

»Unverbesserlich« war die am 21. April 1910 in Düsseldorf als Kind sozialdemokratisch geprägter Eltern geborene Maria Wachter (Foto: Archiv) in der Tat insofern, als sie, seit 1930 Mitglied der KPD, bereits vor 1933 aktiv gegen den Faschismus gestrit...


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