Vielleicht wird der Sohn berühmt

Markus Reinhardt ist Kölner, Deutscher – und »Zigeuner«

  • Von Lutz Debus
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Im Garten stehen dicht gedrängt Zwerge. Fast mannshohe und auch winzige, mit Laterne in der Hand und roter Mütze auf dem Kopf. »Mein Nachbar sammelt sie«, erklärt Markus Reinhardt fast entschuldigend. Der Nachbar ist sein Cousin. »Zwei Familien wohnen hier auf dem Platz, 230 Menschen.« Markus Reinhardt sagt »Platz«, obwohl die Häuser aus dem Jahr 1975 korrekt rechtwinklig an der Straße stehen. Zweigeschossig wurden sie damals gebaut, die 20 Häuser am Fortuinweg, mit flachen Ziegeldächern, großen Fenstern, Backsteinmauern. Stünde nicht neben jedem Haus ein Wohnwagen, man könnte meinen, diese Siedlung im äußersten Norden von Köln sei eine ganz normale Siedlung.

»Wir sind Zigeuner!« Markus Reinhardt singt diesen Satz fast. Der 52-Jährige trägt ein in der Sonne blendendes weißes T-Shirt, das seinen dunklen Teint hervorhebt. Die schwarzen Augen lächeln. Mit seiner Terminologie verstößt er bewusst gegen den offiziellen Sprachgebrauch auch de...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1863 Wörter (12017 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.