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Sarkozys Rohrkrepierer

Empörung über Roma-Vertreibung von der EU bis zum Papst

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Ende Juli von Präsident Sarkozy mit einer Brandrede in Grenoble gestartete »Sicherheitskampagne« und die in diesem Zusammenhang ausgelöste Hetzjagd auf Roma in Frankreich fällt ihm nzwischen selbst auf die Füße. Der innen- und außenpolitische Schaden ist beträchtlich und dürfte noch lange nachwirken.

Wenn Sarkozy damit gerechnet hatte, dass die Sozialisten vehement in die Polemik einsteigen würden und sich damit eine Rechts-Links-Auseinandersetzung über Sicherheitsprobleme ergeben würde, wie sie in der Vergangenheit so oft den Rechten in die Hände gespielt hat, weil die Linken die naiven Menschenfreunde abgegeben haben und die Rechten ihre Rolle als Hüter von Recht und Ordnung herausstellen konnten, so hat er sich dieses Mal gründlich verrechnet. Die PS hat ihre historische Lektion gelernt und ist nicht in die Falle gegangen. Zwar haben führende PS-Politiker gegen die grobschlächtige Sicherheitshysterie und vor allem die Behandlung der Roma protestiert, aber zugleich haben sie darauf aufmerksam gemacht, dass Sarkozy und seine Regierung wesentlich für die um sich greifende Unsicherheit verantwortlich sind, weil sie Mittel gekürzt und die Zahl der Polizisten verringert haben. Die Auswirkungen bekommen nur zu oft sozialistische Bürger...


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