Werbung

Eisbären wollen auf den Thron

Eishockey: Berliner für Finalrunde der European Trophy qualifiziert

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Wir wollen nach Salzburg. Unsere Mannschaft hat die Qualität dazu«, hatte Peter John Lee, der Manager des vierfachen deutschen Eishockeymeisters Eisbären Berlin, schon vor dem Start zur neu eingeführten European Trophy Mitte August selbstbewusst verkündet. Dieser europäische Wettbewerb – eine Ersatzlösung für die erst in der Saison 2008/2009 eingeführte, aber nach der Saison aus finanziellen Gründen wieder abgeschaffte Champions Hockey League – wird inzwischen als inoffizieller Europapokal angesehen.

Nun peilen die Berliner am Wochenende (3. bis 5. September) bei der Finalrunde der European Trophy in Salzburg und Zell am See die europäische Thronbesteigung an. Die Eisbären wollen nach dem Scheitern vor Jahresfrist in der Champions Hockey League, als das Aus für sie schon in der Vorrunde kam, endgültig beweisen, dass sie zur europäischen Spitze gehören. Das umso mehr, als hinter ihnen eine DEL-Meisterschaftssaison liegt, die im Frühjahr mit einem Desaster zu Ende gegangen war: Der DEL-Vorrundenbeste musste bereits im Viertelfinale die Segel streichen und damit die angestrebte fünfte Meisterschaft nach 2005, 2006, 2008 und 2009 abschreiben.

In der neuen European Trophy hatten die Schützlinge von Trainer Don Jackson zunächst einen Fehlstart mit zwei Auftaktniederlagen. Doch die restlichen sechs Gruppenspiele gewannen sie durchweg und zumeist in beeindruckender Art und Weise. So auch am Freitag, als in Dresden Sparta Prag mit 5:2 bezwungen wurde. Tags darauf wurde auswärts dem DEL-Rivalen Adler Mannheim im prestigeträchtigen Duell mit 3:1 das Nachsehen gegeben, was für die Mannheimer das Aus in diesem Turnier bedeutete. Der ansonsten nicht eben überschwängliche Eisbären-Coach Don Jackson war voll des Lobes über seine Männer. »In diesem Turnier haben wir bis hierhin eine tolle Teamleistung gesehen«, schwärmte er.

Die Berliner wurden Sieger in der sogenannten »Capital Division«, eine der zwei Gruppen mit je neun Teams in diesem Trophy-Wettbewerb, wobei sich aus jeder Gruppe die vier Besten für das Finalturnier qualifizierten.

Im Viertelfinale spielen die Eisbären am Freitag in Zell am See gegen den finnischen Meister TPS Turku. Weitere Teilnehmer am Finalturnier sind Gastgeber Red Bull Salzburg, Färjestads BK, HV 71 Jönköping (beide Schweden), Jokerit Helsinki, Kärpät Oulu (beide Finnland) und SC Bern (Schweiz).

Durch die Finalrunden-Qualifikation veschiebt sich für die Eisbären der Start in die neue DEL-Saison auf den 10. September (19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Titelverteidiger Hannover Scorpions.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!