Kribbeln unter der Decke

Syndrom der unruhigen Beine macht vielen Menschen zu schaffen

  • Von Angela Stoll
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kritiker halten das Syndrom der unruhigen Beine für eine von Medikamentenherstellern erfundene Krankheit, Betroffene berichten von erheblichen Problemen. Eine Studie untersucht derzeit neue Behandlungsmöglichkeiten.

Als Birgit K. zum ersten Mal ein seltsames Ziehen und Zucken in ihren Beinen spürte, war sie im sechsten Monat schwanger. Immer dann, wenn sie zur Ruhe kam, fing das unangenehme Kribbeln an: »Das war ein Gefühl, als würden Ameisen an den Knochen entlang laufen«, sagt sie. »Ich hatte den Drang aufzustehen und mich zu bewegen, um sie wieder loszuwerden.« Längeres Stillsitzen wurde zur Qual für die 36-jährige Ingolstädterin. Heute weiß sie, woran sie litt: am so genannten Restless-Legs-Syndrom (RLS).

Das Phänomen der »unruhigen Beine« ist weit verbreitet: Experten schätzen, dass drei bis zehn Prozent der Erwachsenen daran leiden. »Viele Patienten können ihre Beschwerden nicht einordnen«, berichtet die Neurologin Heike Benes, die in Schwerin das schlafmedizinische Institut »Somni bene« leitet. Die Symptome würden bei etwa 25 Prozent der Patienten vom Hausarzt nicht erkannt, sagt sie.

Das größte Problem vieler RLS-Patienten sind zermürbende...

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