Neuerungen für Kubas kriselnden Agrarsektor

Regierung ermöglicht freien Gemüseverkauf und Pacht für 99 Jahre

Die Landwirtschaft ist derzeit das Sorgenkind Kubas. Erst brach die Kaffee-, dann die Zucker- und im Juni auch die Tabakernte ein. Nun hat die Regierung in Havanna gegensteuert und den privaten Anbau sowie den freien Verkauf von Gemüse und Obst legalisiert. Dies könnte einen Produktivitätsschub für die Landwirtschaft bringen, hoffen Experten.

Bauernmarkt in der Altstadt von Havanna

In der »Gaceta Oficial«, dem offiziellen Mitteilungsblatt der kubanischen Regierung, wurden Ende vergangener Woche zwei für die Landwirtschaft wichtige gesetzliche Neuerungen bekanntgegeben. Per Dekret wurde es den Staatsbürgern gestattet, Obst und Gemüse auf Straßen in direkter Nähe von Städten und Dörfern zu verkaufen. Die Neuerung soll die »selbstständige Arbeit« stärken und zu einem Produktivitätsschub führen. In den letzten Monaten war diese Maßnahme bereits in der Region um Santiago de Cuba getestet worden – mit solchem Erfolg, dass die Regierung in Havanna nun die unbürokratische Maßnahme landesweit einführte. Bauern und Anwohner können nun eine Lizenz für den Verkauf von Obst und Gemüse beantragen. Fünf Prozent der Einnahmen müssen an den Fiskus abgeführt werden.

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