Tauwetter scheint sich Bahn zu brechen

Sergej Lawrow sprach erstmals vor Konferenz polnischer Botschafter in Warschau

  • Von Julian Bartosz, Wroclaw
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es war eine Premiere: Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach vor der alljährlichen Konferenz polnischer Botschafter in Warschau, was bisher nur Spitzenvertretern aus EU- und NATO-Staaten vergönnt war.

Eingeladen vom polnischen Diplomatenchef Radoslaw Sikorski, referierte der Gast aus Moskau am Donnerstag in Warschau über die »Neuen Beziehungen zwischen Russland und Polen«. Polnische Medien brachten die Einladung Lawrows in einen Zusammenhang mit der im zweiten Halbjahr 2011 fälligen polnischen EU-Präsidentschaft. Russland sei an der Verbesserung seiner Beziehungen mit den Staaten des westlichen Teils unseres Kontinents sehr interessiert, und das sei aus polnischer Sicht vorteilhaft, schrieb beispielsweise Marek Ostrowski in »Polityka«.

Die »Gazeta Wyborcza« hatte am Vortag der Konferenz einen Beitrag aus der Feder des russischen Außenministers veröffentlicht. Die »maximale Nutzung aller Möglichkeiten pragmatischer und wahrer Partne...


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