Rätselraten in der Krisenliga

Mit dem Saisonstart hofft die DEL auf die Rückkehr zur Normalität

  • Von Mark Wolter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Man hatte sich in der Sommerpause beinahe schon daran gewöhnt, dass die Deutsche Eishockey-Liga in Gerichtssälen zuhause ist. Nach monatelangen juristischen Streitigkeiten um Lizenzen für finanziell marode Klubs soll nun mit dem Start der 17. DEL-Saison wieder die Rückkehr auf die Eisflächen gelingen. »Wir sind froh, dass der Sport wieder im Vordergrund steht«, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke vor den ersten Spielen am gestrigen Freitagabend. »Wir alle wollen die Querelen des Sommers vergessen und das Vertrauen der Fans zurückgewinnen.«

Nach dem Ausstieg der bankrotten Frankfurt Lions, der finanziellen Hängepartie beim Meister Hannover Scorpions und der ewigen Gerichtsposse um die insolventen Kassel Huskies, die erst vergangene Woche mit dem endgültigen Ausschluss endete, wird es nicht leicht für die DEL, das Image einer starken und attraktiven Liga aufzubauen. Vom überraschend guten vierten Platz der deutschen Auswahl bei der ...


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