Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Interventionen treiben den Somalia-Konflikt immer weiter

Das Land leidet seit 20 Jahren unter ausländischer Einmischung

Sheik Sharif Ahmed ist vor Angriffen von Al Shabab nicht sicher.

Somalia ist als Staat faktisch seit etwa 20 Jahren nicht mehr existent. Es gibt keine zentrale Regierung. Die »reguläre«, weil international anerkannte Übergangsregierung kontrolliert nicht einmal die gesamte Hauptstadt Mogadischu. Somaliland im Norden betrachtet sich seit langem als unabhängig und wird weitgehend unbehelligt gelassen. Auch die Region Puntland wurde vom Bürgerkrieg bisher wenig berührt.

Gefährlichster Gegner der Regierung ist die streng islamische Bewegung Al Shabab (Jugend). Sie ging aus dem radikalen Flügel der Union Islamischer Gerichte (ICU) hervor, die 2006 die Führung in Mogadischu übernommen hatte, Anfang 2007 jedoch durch äthiopische Truppen entmachtet wurde. Seither kämpfte Al Shabab gegen die äthiopische Okkupation Somalias. Anfang 2009 verließen die Äthiopier das Land, Al Shabab setzte den Kampf jedoch fort. Mittlerweile kontrolliert die Bewegung weite Teile des Südens, wo sie eine strenge Auslegung der Scha...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.