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Berliner Eisbären auf kontinentalem Gipfel

Eishockey: 5:3-Erfolg im European-Trophy-Finale

Die Eisbären Berlin haben die European Trophy und damit den ersten Pokal der Saison gewonnen. Im Finale des hochkarätig besetzten Eishockey-Sommerturniers bezwang der DEL-Klub am Sonntagabend den schwedischen Vertreter HV 71 Jönköping mit 5:3 (2:0, 2:3, 1:0). Denis Pederson (12.), zweimal Jeff Friesen (13., 22.), Jimmy Sharrow (28.) und im Finish Stefan Ustorf (60.) trafen für das Team von Coach Don Jackson. Die Eisbären sind damit der erste Gewinner der erstmals ausgespielten Trophy.

Dieser Trophy-Wettbewerb war von 18 europäischen Spitzenvereinen aus sieben Ländern – Russland war diesmal noch nicht dabei – in Eigenregie organisiert worden, nachdem die im Vorjahr vom Weltverband IIHF eingeführte Champions Hockey League aus finanziellen Gründen schon nach nur einem Jahr bis auf Weiteres eingestellt wurde.

In einer intensiv geführten Finalpartie hatten die Eisbären ihren Gegner lange im Griff. Erst im zweiten Drittel konnte Jönköping zu Toren kommen. Da führte Berlin aber bereits deutlich und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im Finish kam es zu einem Schlagabtausch, den der viermalige deutsche Meister aber vor allem dank Torhüter Rob Zepp unbeschadet überstand. Der Goalie wurde danach auch als »Spieler des Turniers« ausgezeichnet.

Bei der am Wochenende ausgespielten Trophy-Endrunde in Zell am See und Salzburg hatten die Berliner mit zwei glanzvollen Siegen gegen den finnischen Meister TPS Turku (4:1) und den Schweizer Champion SC Bern (5:1) das Endspiel erreicht.

Pünktlich zum Start in die neue DEL-Saison, die für die Eisbären am Freitag (19.30 Uhr) in eigener Halle mit dem Match gegen den amtierenden deutschen Meister Hannover Scorpions beginnt, scheinen die Eisbären in blendender Verfassung. »Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden«, meinte Eisbären-Cheftrainer Don Jackson, der zuversichtlich dem DEL-Start entgegenblickt. dpa/ND

Meister Hannover hielt sich schadlos

An den ersten beiden DEL-Spieltagen hielten sich nur Titelverteidiger Hannover und Nürnberg schadlos. Die Nürnberger, die in Ingolstadt (2:1) und daheim gegen Hamburg (5:2) siegten, sind dank der besseren Tordifferenz Spitzenreiter. München feierte beim 5:3-Heimerfolg gegen Ingolstadt ein erfolgreiches Comeback nach acht Jahren DEL-Abstinenz. dpa

2. Spieltag

Hannover - Düsseldorf 3:2 (1:0,0:1,2:1)

Mannheim - Straubing 2:1 (0:1,1:0,1:0)

Köln - Ingolstadt 3:5 (2:1,0:2,1:2)

Krefeld - Augsburg 2:5 (0:2,1:1,1:2)

Nürnberg - Hamburg 5:2 (0:1,2:0,3:1)

München - Iserlohn 5:3 (2:1,1:1,2:1)

1. Nürnberg Ice Tigers 2 7:3 6

2. Hannover Scorpions 2 6:3 6

3. Adler Mannheim 2 6:4 5

4. EHC München 2 8:7 4

5. Augsburger Panther 1 5:2 3

6. Iserlohn Roosters 2 8:7 3

7. Kölner Haie 2 6:5 3

ERC Ingolstadt 2 6:5 3

9. Krefeld Pinguine 2 4:6 3

10. Eisbären Berlin 0 0:0 0

11. Straubing Tigers 2 2:4 0

12. Grizzly Adams Wolfsbg. 1 1:3 0

13. Düsseldorfer EG 2 4:8 0

14. Hamburg Freezers 2 2:8 0

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